Entnahme-Rechner
Plane deine Auszahlphase: Lege Startkapital, Entnahme und erwartete Rendite fest und sieh, wie lange dein Vermögen reicht – oder wie viel du dir über eine bestimmte Zeit auszahlen kannst.
Berücksichtigt Startkapital Entnahme Rendite Inflation Dynamik
Vereinfachte Modellrechnung mit konstanter Rendite – keine Anlageberatung.
Erweiterte Optionen
- Für Kapitalerhalt Entnimmst du nur die Erträge, bleibt dein Kapital nominal erhalten („ewige Rente").
- Kapital nach 60 Jahren
- Entnahmequote p. a. Deine jährliche Entnahme im Verhältnis zum Startkapital. Als Faustregel gelten rund 4 % als über 30 Jahre meist tragfähig.
- Summe der Entnahmen
Kapitalverlauf · gestrichelt: heutige Kaufkraft
| Jahr | Kapital | Kaufkraft heute | Entnommen |
|---|---|---|---|
Beispielhafte Modellrechnung mit konstanter Rendite, vor Steuern und Produktkosten. Kein Renditeversprechen, keine Anlageberatung.
Keine Anlageberatung. Diese Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung mit einer angenommenen, nicht garantierten Rendite und dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die tatsächliche Wertentwicklung kann erheblich abweichen – Verluste sind möglich. Deine Anlageentscheidungen triffst du selbst.
Was ist ein Entnahmeplan?
Ein Entnahmeplan – auch Auszahlplan genannt – zeigt, wie sich ein Vermögen entwickelt, wenn du regelmäßig Geld entnimmst und der Rest weiterhin Rendite erwirtschaftet. Er ist das Spiegelbild des Sparplans: Statt einzuzahlen, zahlst du dir aus. Dieser Rechner beantwortet zwei Fragen – wie lange dein Kapital bei einer festen Entnahme reicht und wie viel du dir über einen bestimmten Zeitraum auszahlen kannst. Wie ein solcher Plan mit ETFs in der Praxis aussieht, ordnet der Wiki-Artikel Der ETF-Entnahmeplan ein.
Kapitalverzehr oder Kapitalerhalt?
Beim Kapitalverzehr wird das Vermögen über die Zeit planmäßig aufgebraucht – am Ende bleibt nichts übrig, dafür ist die mögliche Entnahme höher. Beim Kapitalerhalt entnimmst du nur die laufenden Erträge, sodass das Kapital nominal erhalten bleibt („ewige Rente"). Welche Variante zu dir passt, hängt davon ab, ob du dein Kapital vererben oder möglichst viel selbst ausgeben möchtest.
Die 4-Prozent-Regel und ihre Grenzen
Die bekannte 4-%-Regel besagt: Entnimmst du im ersten Jahr rund 4 % deines Startkapitals und passt den Betrag danach an die Inflation an, reichte ein breit gestreutes Depot historisch meist über 30 Jahre. Sie ist aber nur eine Faustformel: Sie stammt aus dem US-Markt, unterstellt eine bestimmte Aktien-Anleihen-Mischung und lässt Steuern und Kosten außen vor. Vor allem schwache Börsenjahre direkt zu Beginn (das Renditereihenfolge-Risiko) können die Reichweite verkürzen. Nimm die 4 % als Ausgangspunkt und prüfe oben, wie empfindlich das Ergebnis auf Rendite und Entnahmehöhe reagiert.
Welche Rolle spielen Rendite und Inflation?
Weil dein Kapital während der Entnahme investiert bleibt, verlängert eine höhere Rendite die Reichweite deutlich. Die Inflation wirkt dagegen: Sie senkt die Kaufkraft deiner Entnahme und deines Restkapitals Jahr für Jahr – im Diagramm zeigt die gestrichelte Linie dein Kapital in heutigem Geld. Mit der Entnahme-Dynamik kannst du deine Auszahlung jährlich anheben, um diesen Verlust auszugleichen. Wie stark Inflation über die Jahre wirkt, macht der Inflations-Rechner anschaulich; wie du das nötige Kapital überhaupt aufbaust, zeigt der ETF-Sparplan-Rechner. Alle Ergebnisse sind eine vereinfachte Orientierung und keine Anlageberatung.