ETF-Sparplan-Rechner
Sieh, wie aus deiner Sparrate und der angenommenen ETF-Rendite über die Jahre ein Vermögen wächst – inklusive Fondskosten (TER) und jährlicher Sparraten-Dynamik. Der Chart trennt deine Einzahlungen sichtbar von den Erträgen.
Berücksichtigt Sparrate Rendite Zeithorizont TER Dynamik
Vereinfachte Modellrechnung mit konstanter Rendite – keine Anlageberatung.
Erweiterte Optionen
nach Jahren · p. a.
nach Jahren · Renditeszenarien
erwartet · Spanne –
- Kaufkraft heute:
- Kosten gesamt:
- Eingezahlt
- Wertzuwachs
Depotwert über die Jahre · gestrichelt: Kaufkraft heute
| Jahr | Eingezahlt | Wertzuwachs | Depotwert | Kaufkraft |
|---|---|---|---|---|
- Konservativ ()
- Optimistisch ()
- Eingezahlt
Mögliche Entwicklung über die Jahre
Beispielhafte Hochrechnung mit konstanter Rendite, vor Steuern und Ordergebühren. Kein Renditeversprechen, keine Anlageberatung.
Keine Anlageberatung. Diese Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung mit einer angenommenen, nicht garantierten Rendite und dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die tatsächliche Wertentwicklung kann erheblich abweichen – Verluste sind möglich. Deine Anlageentscheidungen triffst du selbst.
Wie funktioniert ein ETF-Sparplan?
Bei einem ETF-Sparplan zahlst du automatisch einen festen Betrag – zum Beispiel monatlich – in einen börsengehandelten Indexfonds ein. Für jede Rate werden Fondsanteile gekauft, ganz ohne dass du selbst aktiv werden musst. So baust du Schritt für Schritt Vermögen auf, auch mit kleinen Beträgen. Der Rechner zeigt dir, wie aus deiner Sparrate, einer optionalen Einmalanlage und der angenommenen Rendite über die Jahre ein Depot wächst – die Fläche im Chart trennt dabei deine Einzahlungen sichtbar von den erwirtschafteten Erträgen. Welche Schritte beim Broker dazu nötig sind, zeigt der Wiki-Artikel ETF-Sparplan einrichten.
Was ist ein ETF – und warum so beliebt?
Ein ETF (Exchange Traded Fund) bildet einen Index nach, etwa den weltweiten Aktienmarkt (MSCI World) oder den DAX. Statt einzelne Aktien auszuwählen, kaufst du mit einem Anteil automatisch hunderte oder tausende Unternehmen auf einmal – das streut das Risiko breit. Weil ein ETF nur einen Index abbildet und nicht aktiv gemanagt wird, sind die Kosten sehr niedrig. Diese Mischung aus breiter Streuung, niedrigen Kosten und einfacher Handhabung macht ETFs zum beliebtesten Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau.
Sparrate, Rendite und der Zinseszins
Drei Stellschrauben bestimmen dein Ergebnis: wie viel du sparst, wie lange du dabei bleibst und welche Rendite dein ETF erzielt. Den größten Hebel hat die Zeit, denn bereits erzielte Gewinne erwirtschaften selbst wieder Gewinne – der Zinseszinseffekt. Deshalb wächst dein Depot in den späten Jahren am schnellsten. Mit der Sparraten-Dynamik kannst du deine Rate zudem jährlich anheben, etwa passend zu steigendem Einkommen. Wie stark Zins auf Zins über die Jahre wirkt, zeigt dir der Zinseszins-Rechner.
Thesaurierend oder ausschüttend?
ETFs unterscheiden sich darin, was mit den Dividenden passiert: Thesaurierende ETFs legen sie automatisch wieder an – ideal für den Vermögensaufbau, weil der Zinseszins ohne dein Zutun arbeitet. Ausschüttende ETFs zahlen die Dividenden aufs Konto aus, was praktisch ist, wenn du regelmäßige Erträge möchtest. Beide werden in Deutschland ähnlich besteuert, aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Wie sich Vorabpauschale, Teilfreistellung und Abgeltungsteuer auf dein Nettoergebnis auswirken, rechnet dir der ETF-Steuer-Rechner vor.
Kosten: TER, Ordergebühren und Steuern
Kosten schmälern deine Rendite – über Jahrzehnte summieren sie sich spürbar. Die wichtigste laufende Gebühr ist die TER (Gesamtkostenquote), die der ETF jährlich vom Vermögen abzieht; bei breiten Index-ETFs liegt sie oft unter 0,2 %. Der Rechner berücksichtigt sie direkt in der Wertentwicklung. Dazu können je nach Broker Ordergebühren pro Sparplanausführung kommen – viele Broker bieten ETF-Sparpläne inzwischen kostenlos an. On top kommen beim Verkauf die Steuern auf deine Gewinne. Auf niedrige Gesamtkosten zu achten, ist einer der zuverlässigsten Renditehebel überhaupt.
Chancen, Risiken und der lange Atem
Anders als bei Festgeld oder Tagesgeld ist die ETF-Rendite nicht garantiert: Kurse schwanken, und zwischenzeitliche Verluste gehören dazu. Historisch hat der breite Aktienmarkt über lange Zeiträume dennoch deutlich mehr abgeworfen als sichere Zinsanlagen. Entscheidend ist der lange Atem – wer regelmäßig weiterspart und Kursrücksetzer aussitzt, glättet die Schwankungen über die Zeit. Die im Rechner angenommene Rendite ist eine Modellannahme, kein Versprechen; wähle sie bewusst und eher vorsichtig.