Tagesgeld-Rechner
Berechne, wie dein Tagesgeld wächst – mit Neukunden-/Aktionszins in den ersten Monaten, wählbarem Zinsintervall und optionaler monatlicher Sparrate, wahlweise nach Steuern und in heutiger Kaufkraft. Der Chart trennt dein eingezahltes Geld sichtbar vom Zinsertrag.
Berücksichtigt Startguthaben Zinssatz Aktionszins Sparrate Steuer Inflation
Beispielrechnung mit variablem Zins – Tagesgeldzinsen ändern sich jederzeit, keine Anlageberatung.
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Endguthaben
· Gutschrift
- Gesamtzinsertrag:
- Effektiver Jahreszins: Der reguläre Zinssatz, mit der gewählten Gutschrift-Häufigkeit aufgezinst – der Zins, den du dauerhaft nach der Aktionsphase erhältst. Häufigere Gutschrift hebt ihn leicht über den Nominalzins.
- Rendite p. a. (gesamt):
- Steuer gesamt:
- Brutto (vor Steuer):
- Kaufkraft heute:
- Zins Aktionsphase:
- Zins Folgezeit:
- Zinsertrag
Guthabenverlauf · gestrichelt: Kaufkraft heute
| Zeitpunkt | Zinsertrag | Endguthaben | Kaufkraft | |
|---|---|---|---|---|
Beispielrechnung mit variablem Zins; Zinsen werden monatsgenau berechnet und je nach Intervall gutgeschrieben, eine Sparrate jeweils am Monatsende. In den ersten Monaten gilt der Aktionszins, danach der reguläre Zinssatz. Tagesgeldzinsen sind nicht garantiert und ändern sich am Markt. Steuersätze und Freibeträge ändern sich und werden hier gepflegt. Keine Anlageberatung.
Was ist Tagesgeld?
Tagesgeld ist ein verzinstes Konto, auf das du jederzeit zugreifen kannst – ohne feste Laufzeit und ohne Kündigungsfrist. Der Zinssatz ist variabel: Die Bank kann ihn jederzeit anpassen, nach oben wie nach unten. Damit ist Tagesgeld das flexible Gegenstück zum Festgeld, bei dem Zins und Laufzeit fest vereinbart sind. Es eignet sich für den Notgroschen und für Geld, das kurzfristig verfügbar bleiben soll. Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 € je Bank und Kunde gesetzlich abgesichert. Wo die Stärken beider Kontoarten liegen, stellt der Wiki-Artikel Tagesgeld & Festgeld gegenüber.
Neukunden- und Aktionszins – Vorsicht bei der Lockrate
Viele Banken werben mit einem hohen Aktions- oder Neukundenzins, der aber nur für die ersten Monate gilt – danach fällt er auf den regulären, oft deutlich niedrigeren Zinssatz zurück. Für deinen tatsächlichen Ertrag zählt also beides: die kurze Aktionsphase und der Folgezins für die Zeit danach. Schalte oben den Aktionszins ein, um beide Phasen getrennt zu sehen – der Rechner weist den Zinsertrag für Aktions- und Folgezeit separat aus.
Wie oft werden Tagesgeldzinsen gutgeschrieben?
Je nach Bank werden die Zinsen monatlich, vierteljährlich oder jährlich gutgeschrieben. Ab der Gutschrift verzinsen sie sich mit – der Zinseszins. Deshalb liegt der effektive Jahreszins bei häufigerer Gutschrift etwas über dem Nominalzins. Über kurze Zeiträume ist der Unterschied klein, wächst aber mit der Laufzeit. Wie Zins auf Zins über die Jahre wirkt, zeigt dir der Zinseszins-Rechner.
Wie werden Tagesgeldzinsen besteuert?
Zinsen sind Kapitalerträge und in Deutschland voll steuerpflichtig – eine Teilfreistellung wie bei Aktien-ETFs gibt es nicht. Fällig werden 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag (zusammen 26,375 %) und – wer kirchensteuerpflichtig ist – zusätzlich Kirchensteuer. Vorher zieht die Bank den Sparerpauschbetrag ab: 1.000 € pro Jahr (ledig) bzw. 2.000 € (zusammenveranlagt). Schalte oben Steuer berücksichtigen ein, um zu sehen, was netto übrig bleibt.
Tagesgeld, Inflation und Alternativen
Ein sicherer Zins schützt nicht automatisch die Kaufkraft: Liegt die Inflation über deinem Zins, verlierst du real an Wert, auch wenn dein Guthaben nominal wächst. Die gestrichelte Linie im Chart zeigt dein Guthaben in heutigem Geld. Wie Inflation über die Jahre wirkt, rechnet dir der Inflations-Rechner vor. Für höhere, feste Zinsen bei gebundener Laufzeit sieh dir das Festgeld an; wie sich langfristiges Anlegen am Kapitalmarkt entwickelt, der ETF-Sparplan-Rechner.