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Anlageklassen im Überblick

Tagesgeld & Festgeld

Sichere Bausteine für den kurzfristigen Anlagehorizont.

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2026

Tagesgeld und Festgeld sind die sicheren, planbaren Bausteine der Geldanlage. Du leihst der Bank dein Geld und bekommst dafür einen festen Zins, ohne Kursrisiko. Dafür liegt die Rendite niedrig — oft unterhalb der Inflation. Beides eignet sich für den Notgroschen und für Geld, das du in absehbarer Zeit brauchst.

Tagesgeld: verfügbar und flexibel

Auf dem Tagesgeldkonto kommst du jederzeit an dein Geld. Der Zins ist variabel, die Bank kann ihn also anheben oder senken. Viele Anbieter locken mit einem hohen Aktionszins für Neukunden, der nach einigen Monaten auf einen niedrigeren Folgezins fällt. Für den Notgroschen ist Tagesgeld ideal, weil du im Ernstfall sofort herankommst. Wie sich Aktions- und Folgezins auf deinen Ertrag auswirken, rechnest du im Tagesgeld-Rechner durch.

Festgeld: fester Zins gegen feste Bindung

Beim Festgeld legst du eine Summe für eine feste Laufzeit an, etwa ein, drei oder fünf Jahre. Der Zins steht von Anfang an fest und gilt über die gesamte Zeit — auch wenn die Marktzinsen fallen. Der Preis dafür: Vor Ablauf kommst du in der Regel nicht an dein Geld. Für einen festen Betrag mit klarem Zeithorizont passt Festgeld gut. Den Endbetrag ermittelst du im Festgeld-Rechner.

Die Einlagensicherung

In der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde gesetzlich geschützt. Verteilst du größere Summen auf mehrere Institute, gilt die Grenze je Bank erneut. Achte bei ausländischen Anbietern darauf, welches Sicherungssystem greift.

Der Haken: die Inflation

Sicherheit hat einen Preis. Liegt der Zins unter der Teuerungsrate, verliert dein Guthaben real an Kaufkraft — das Geld bleibt nominal gleich, kauft aber weniger. Wie stark, zeigt der Beitrag zur Inflation. Für den langfristigen Vermögensaufbau brauchst du deshalb renditestärkere Klassen wie Aktien. Tagesgeld und Festgeld sichern den kurzfristigen Teil, nicht den Aufbau übers Jahrzehnt.

Häufige Fragen

Ist mein Geld auf dem Tagesgeldkonto sicher?

Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde gesetzlich abgesichert. Verteilst du mehr Geld auf mehrere Banken, greift die Sicherung je Institut erneut. Kursrisiko gibt es beim Tages- und Festgeld nicht.

Tagesgeld oder Festgeld — was ist besser?

Das kommt darauf an, wann du das Geld brauchst. Tagesgeld ist täglich verfügbar, der Zins kann sich aber jederzeit ändern. Festgeld bindet dein Geld für eine feste Laufzeit und sichert dir dafür den Zins über die gesamte Zeit.

Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Anlageentscheidungen triffst du eigenverantwortlich. Investieren birgt Risiken bis zum Verlust des eingesetzten Kapitals.